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Zuletzt aktualisiert: 6.01.2009
Aktuelle Position: Freiwilligendienste > Ausland 

Mit pbi ins Ausland

Bevor Sie weiterlesen,

beachten Sie bitte,

dass es sich bei dem Freiwilligendienst von pbi
 

  • NICHT um eine Zivildienststelle,
  • NICHT um eine Stelle für ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ),
  • NICHT um ein Auslandspraktikum oder ein Workcamp handelt
  • und dass das Mindestalter für die Mitarbeit in einem pbi-Projekt im Ausland 25 bzw. 30 Jahre beträgt.

Freiwilligendienst (Ausland)

Zwei pbi-Freiwillige aus dem Mexiko-Projekt

pbi unterscheidet bei der Entsendung von Freiwilligen drei verschiedene Formen des Freiwilligendienstes. In der Praxis werden aber alle pbi-Freiwilligen unabhängig von der jeweiligen Form gemeinsam in den selben international zusammengesetzten pbi-Teams eingesetzt.

 

 

 

Die Mitarbeit im pbi-Team kann erfolgen

  • * Aufgrund der vorgeschalteten dreimonatigen Vorbereitungsphase dauert der Freiwilligendienst insgesamt 27 Monate. Er kann auf Antrag um ein Jahr verlängert werden.
  • im Rahmen von "weltwärts", dem neuen Freiwilligendienst des BMZ, ist es für junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren möglich Erfahrungen als FreiwilligeR in einem Entwicklungsland zu sammeln. Für pbi liegt das Mindestalter bei 25 Jahren, wobei die Vorbereitungszeit 3-6 Monate für die einjährigen Aufenthalte in den Entwicklungsländern beträgt.

Weiterführende Informationen über die verschiedenen Formen des Freiwilligendienstes erhalten Sie im weiteren Verlauf dieser Seite sowie über die entsprechenden Auswahlmöglichkeiten links in der Menüleiste.

 

Wen wir suchen und was wir bieten

Zwei pbi-Freiwillige bei der Begleitarbeit in Guatemala

Allgemeine persönliche Voraussetzungen
Unabdingbare Voraussetzung für einen Auslandseinsatz mit pbi sind sehr gute Sprach- und Landeskenntnisse des jeweiligen Projektlandes. Sie sollten ferner die Fähigkeit zur politischen Analyse haben und Erfahrungen im Zusammenleben mit einer internationalen Gruppe bzw. in der Arbeit mit internationalen Organisationen sowie Flexibilität und Anpassungsbereitschaft mitbringen. Sie müssen mit Stresssituationen psychisch und physisch umgehen können und bereit sein, unter einfachsten Bedingungen zu leben. BewerberInnen, die einen Freiwilligendienst als ZFD-Friedensfachkraft ableisten möchten, müssen höhere persönliche Anforderungen erfüllen als BewerberInnen für den IFL-Freiwilligendienst.

Finanzielles
Alle pbi-Freiwillige erhalten keine Vergütung, werden aber für den gesamten Zeitraum kranken-, haftpflicht- und unfallversichert. pbi übernimmt ferner die Kosten für die Reise, stellt Kost und Logis im Projektland und zahlt den Freiwilligen darüber hinaus ein angemessenes monatliches Taschengeld. Die ZFD-Freiwilligen sind über unseren Projektpartner Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) sozialversichert. Sie erhalten zudem ein Unterhaltsgeld gemäß Entwicklungshelfergesetz. Die ZFD-Freiwilligen werden gebeten, auf Basis einer freiwilligen Vereinbarung einen erheblichen Teil ihres Unterhaltsgeldes an den so genannten Rückkehrerfonds von pbi zu spenden. Hieraus werden pbi-Freiwillige nach ihrer Rückkehr nach Deutschland u. a. mit einer halbjährigen Projektreferentenstelle gefördert.

Mehr Informationen
Die Anforderungen und Leistungen werden in diesem Artikel nur grob skizziert. Detailliertere Informationen zu den beiden Formen des Freiwilligendienstes, den Gemeinsamkeiten und Unterschieden, insbesondere den Anforderungen und Leistungen können Sie hier im pdf-Format herunterladen.

Der Weg ins pbi-Projekt

Teamsitzung im Mexiko-Projekt

Auswahl- und Qualifizierungsverfahren

Ein Freiwilligendienst in einem pbi-Projekt ist eine große Herausforderung: Der Aufenthalt in einem fremden Land, das Zusammenleben und Arbeiten im Team, das Zurückstellen persönlicher Interessen u.v.m. pbi ist sieht sich daher den Freiwilligen gegenüber in der Verantwortung, sie optimal auf ihren Einsatz im Projekt vorzubereiten.

Zu diesem Zweck hat pbi auf Grundlage ihrer 25-jährigen Erfahrung als Entsendeorganisation von Freiwilligen ein umfangreiches Auswahl- und Qualifizierungsverfahren entwickelt. pbi – Deutscher Zweig e. V. wurde unter anderem aufgrund dieser sorgfältigen Vorbereitung der Freiwilligen mit dem Quifd-Gütesiegel ausgezeichnet (siehe unten stehenden Artikel). Die einzelnen Bestandteile des Auswahl- und Qualifizierungsverfahrens haben wir Ihnen hier im pdf-Format hinterlegt.

Parallel zu dem formellen Vorbereitungsverfahren sollten die BewerberInnen möglichst umgehend in die Arbeit der deutschen Ländergruppe von pbi einsteigen. Dies kann beispielsweise in Form einer Mitarbeit bei einer der Regionalgruppen oder Arbeitsgruppen sein. Der persönliche Kontakt zu ehemaligen Freiwilligen, zu anderen Bewerbern sowie das Kennenlernen der Arbeit von pbi auf nationaler Ebene haben sich in der Vergangenheit für alle Beteiligten als außerordentlich wertvoll erwiesen.

Alle folgenden Angaben sowie weitere Informationen zum Friedensdienst mit pbi können Sie sich als komprimiertes Faltblatt oder ausführliche Broschüre im Menü Infomaterial herunterladen oder telefonisch in der Geschäftsstelle anfordern.


Dann würden wir uns freuen, Sie persönlich kennen zu lernen. Schauen Sie doch bei einer unserer Veranstaltungen vorbei, lesen Sie auf dieser Seite mehr über den IFL- und ZFD-Freiwilligendienst, stöbern Sie auf unserer Internetseite ein wenig in den aktuellen pbi-Projekten und den Erfahrungsberichten von pbi-Freiwilligen. Auch möchten wir Sie herzlich einladen, an einem unserer Info- und/oder Weiterbildungsseminare teilzunehmen.

Für Fragen stehen Ihnen die MitarbeiterInnen unserer Geschäftsstelle zur Verfügung. Ansprechpartner für den Freiwilligen-Einsatz ist Cathrin Schmock.

Und für den Fall, dass ein Auslandseinsatz für Sie nicht in Frage kommen sollte, können Sie sich auf unserer Internetseite alternativ über einen Freiwilligendienst in der pbi-Geschäftsstelle in Hamburg und andere Formen der Mitarbeit in Deutschland informieren. Auch im Inland gibt es alle Hände voll zu tun!

Was sie sagen